{"id":20,"date":"2014-12-15T15:08:10","date_gmt":"2014-12-15T14:08:10","guid":{"rendered":"http:\/\/claudiawehrli.ch\/wordpress4\/?page_id=20"},"modified":"2015-09-22T15:21:30","modified_gmt":"2015-09-22T13:21:30","slug":"instrumente","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.melpomen.ch\/site\/sample-page\/instrumente\/","title":{"rendered":"Instrumente"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #666699;\"><strong>klangvoll und kostbar<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #666699;\"> sorgf\u00e4ltig rekonstruierte Instrumente<\/span><\/p>\n<p>Seit mehr als\u00a020 Jahren befasst sich <a href=\"http:\/\/www.reichlin-geigenbau.ch\" target=\"_blank\"><strong>Paul J. Reichlin<\/strong><\/a> zusammen mit Conrad Steinmann mit angewandter Musikarch\u00e4ologie. Im Fokus sind die griechischen Musikinstrumente um 500 v.\u00a0Chr.\u00a0\u2013 Aulo\u00ed, B\u00e1rbitos, Kith\u00e1ra, L\u00fdra und Kr\u00f3tala \u2013 wie auch \u00e4gyptische der Zeit des Neuen Reichs. Einladungen an internationale Symposien (Kairo 2003 und 2007) und Tagungen (ISGMA) und zu Vortr\u00e4gen an verschiedenen Universit\u00e4ten belegen die Wertsch\u00e4tzung seiner Arbeit. Er ist zudem Stipendiat der <strong><a href=\"http:\/\/www.stavrosniarchosfoundation.org\" target=\"_blank\">Stavros Niarchos Stiftung<\/a>.<\/strong> Als Geigenbauer befasst er sich zeitlebens mit dem Studium historischer Streich\u00adinstrumente und geniesst als Restaurator alter wertvoller Streichinstrumente einen ausgezeichneten Ruf. Er macht Kopien hervorragender Instrumente der Gambenfamilie f\u00fcr namhafte Musiker wie <strong><a href=\"http:\/\/www.jordisavall.es\" target=\"_blank\">Jordi Savall<\/a><\/strong>, August Wenzinger etc. Wie die Originale sind auch die Nachbauten immer reich verziert und mit kostbaren Materialien angefertigt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-384 size-medium\" src=\"http:\/\/www.melpomen.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/aulos_neu-300x95.jpg\" alt=\"aulos_neu\" width=\"300\" height=\"95\" srcset=\"https:\/\/www.melpomen.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/aulos_neu-300x95.jpg 300w, https:\/\/www.melpomen.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/aulos_neu-1024x323.jpg 1024w, https:\/\/www.melpomen.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/aulos_neu-500x158.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><em><strong>Aul\u00f3s<\/strong> <\/em><br \/>\nDer Aul\u00f3s ist das griechische Blasinstrument schlechthin. Obschon in verschiedenen Gr\u00f6ssen, Stimmungen und Materialien hergestellt, wurde er stets doppelt geblasen. Die Spieltechnik folgt heute noch gebr\u00e4uchlichen Doppelinstrumenten des Mittelmeerraums (z.B. \u00e4gyptischem Arghoul) mit Zirkul\u00e4ratmung und Fingerartikulation. Die hier gespielten Instrumente sind exakte Kopien von erhaltenen Aulo\u00ed in den Museen von <strong><a href=\"http:\/\/www.britishmuseum.org\" target=\"_blank\">London<\/a><\/strong> (BM), <strong><a href=\"http:\/\/www.infopaestum.it\" target=\"_blank\">Paestum<\/a><\/strong>\/S\u00fcditalien sowie aus dem \u00e4gyptischen Museum zu Berlin.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-383 size-medium\" src=\"http:\/\/www.melpomen.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Barbitos_neu-e1425048758458-145x300.jpg\" alt=\"Barbitos_neu\" width=\"145\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.melpomen.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Barbitos_neu-e1425048758458-145x300.jpg 145w, https:\/\/www.melpomen.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Barbitos_neu-e1425048758458.jpg 434w\" sizes=\"auto, (max-width: 145px) 100vw, 145px\" \/><\/p>\n<p><em><strong>B\u00e1rbitos<\/strong><\/em><br \/>\nDer B\u00e1rbitos ist ein Saiteninstrument, auf dem sich S\u00e4nger und S\u00e4ngerinnen bei geselligen Anl\u00e4ssen selbst begleiteten. Sieben lange Saiten, weit geschwungene Arme und ein Schildkr\u00f6tenpanzer als Schallk\u00f6rper zeichnen seine Bauweise aus. Die hier verwendeten Instrumente sind auf Grund vorhandener Fragmente im <strong><a href=\"http:\/\/www.infopaestum.it\" target=\"_blank\">Museum von Paestum<\/a><\/strong>\/Italien und auf der Basis von attischen Abbildungen um 500 v.\u00a0Chr.\u00a0hergestellt. Originalgetreu sind Materialien und Herstellungsweise.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-386\" src=\"http:\/\/www.melpomen.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/kitharra_neu-281x300.jpg\" alt=\"kitharra_neu\" width=\"188\" height=\"201\" srcset=\"https:\/\/www.melpomen.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/kitharra_neu-281x300.jpg 281w, https:\/\/www.melpomen.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/kitharra_neu.jpg 389w\" sizes=\"auto, (max-width: 188px) 100vw, 188px\" \/><\/p>\n<p><em><strong>Kith\u00e1ra<\/strong> <\/em><br \/>\nDie Kith\u00e1ra, wiederum siebensaitig, ist das Begleitinstrument der professionellen S\u00e4nger. Ein grosser, ausgeh\u00f6hlter Resonanzk\u00f6rper und ein reich bemaltes und verziertes \u00c4usseres zeigen sie als Luxusinstrument. Die hier gespielte Kith\u00e1ra folgt Abbildungen attischer Keramik um 500 v.\u00a0Chr., die das Instrument von allen Seiten zeigen. Die Spielweise gleicht derjenigen des B\u00e1rbitos, wobei die rechte Hand ein Plektron bedient, w\u00e4hrend die andere die Saiten d\u00e4mpft oder auch zupft.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-413\" src=\"http:\/\/www.melpomen.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/lyra_neu-182x300.jpg\" alt=\"\" width=\"121\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.melpomen.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/lyra_neu-182x300.jpg 182w, https:\/\/www.melpomen.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/lyra_neu.jpg 232w\" sizes=\"auto, (max-width: 121px) 100vw, 121px\" \/><\/p>\n<p><em><strong>L\u00fdra<\/strong> <\/em><br \/>\nDie L\u00fdra ist bestimmt der Inbegriff und oft auch Oberbegriff der griechischen Saiteninstrumente. Seine Bedeutung zeigt sich noch heute im Begriff der \u00abLyrik\u00bb, was eigentlich gesungene Poesie zur Begleitung einer L\u00fdra \u2013\u00a0oder eben eines anderen Saiteninstruments \u2013\u00a0bedeutet. Im griechischen Alltag wurde die siebensaitige L\u00fdra allerdings fast ausschliesslich im Musikunterricht verwendet. Die von uns verwendete L\u00fdra ist ein minuti\u00f6ser Nachbau des einzigen erhaltenen Instruments vom Beginn des 5. Jh. v. Chr., das seit seiner Entdeckung im <strong><a href=\"http:\/\/www.britishmuseum.org\" target=\"_blank\">British Museum<\/a> <\/strong>aufbewahrt wird.<\/p>\n<p><em><strong>T\u00fdmpanon<\/strong><\/em><br \/>\nDie T\u00fdmpana sind Rahmentrommeln verschiedener Gr\u00f6sse, wie sie heute noch im ehemals griechisch beinflussten Gebiet verbreitet sind.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-385\" src=\"http:\/\/www.melpomen.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Krotala2_neu-264x300.jpg\" alt=\"\" width=\"132\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.melpomen.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Krotala2_neu-264x300.jpg 264w, https:\/\/www.melpomen.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Krotala2_neu-899x1024.jpg 899w, https:\/\/www.melpomen.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Krotala2_neu.jpg 1401w\" sizes=\"auto, (max-width: 132px) 100vw, 132px\" \/><\/p>\n<p><em><strong>Kr\u00f3tala<\/strong> <\/em><br \/>\nDie Kr\u00f3tala sind paarweise gespielte Handklappern unterschiedlicher Gr\u00f6sse. Sie finden Verwendung bei T\u00e4nzen, oft in Begleitung eines Aul\u00f3s. Sie erzeugen einen harten, trockenen Ton, den spanischen Kastagnetten vergleichbar.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.melpomen.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/K\u00fdmbala_neu.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-415\" src=\"http:\/\/www.melpomen.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/K\u00fdmbala_neu-300x151.jpg\" alt=\"\" width=\"139\" height=\"70\" srcset=\"https:\/\/www.melpomen.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/K\u00fdmbala_neu-300x151.jpg 300w, https:\/\/www.melpomen.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/K\u00fdmbala_neu.jpg 425w\" sizes=\"auto, (max-width: 139px) 100vw, 139px\" \/><\/a><\/p>\n<p><em><strong>K\u00fdmbala<\/strong> <\/em><br \/>\nDie K\u00fdmbala sind Bronzebecken verschiedener Gr\u00f6sse. Die von uns verwendeten Instrumente sind Kopien von originalen Artefakten aus dem fr\u00fchen 1. Jt. v.\u00a0Chr. (in Privatbesitz) und von ca. 500 v.\u00a0Chr.\u00a0(<strong><a href=\"http:\/\/www.namuseum.gr\" target=\"_blank\">Nationalmuseum Athen<\/a><\/strong>), angefertigt von Markus Uhl.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-416\" src=\"http:\/\/www.melpomen.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Rh\u00f3mbos_neu-275x300.jpg\" alt=\"\" width=\"110\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/www.melpomen.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Rh\u00f3mbos_neu-275x300.jpg 275w, https:\/\/www.melpomen.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Rh\u00f3mbos_neu.jpg 412w\" sizes=\"auto, (max-width: 110px) 100vw, 110px\" \/><\/p>\n<p><em><strong>Rh\u00f3mbos<\/strong> <\/em><br \/>\nDer Rh\u00f3mbos ist eine Art antiker Windmaschine. Unsere Kopie ist, wie das griechische Original von ca. 480 v.\u00a0Chr., aus Stein geschnitten und hergestellt von Thomas Brupbacher.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>klangvoll und kostbar sorgf\u00e4ltig rekonstruierte Instrumente Seit mehr als\u00a020 Jahren befasst sich Paul J. Reichlin zusammen mit Conrad Steinmann mit angewandter Musikarch\u00e4ologie. 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